Hochzeits-Special
Der Brautwalzer und mehr

Hurrah, wir heiraten!

....doch da war noch der Brauttanz
Der Hochzeitstanz ist eines der Highlights an eurem besonderen Tag. Vor dem Hochzeitstanz trauen sich die meisten Gäste nicht auf die Tanzfläche. Früher wurde es sogar als unhöflich angesehen, wenn Hochzeitsgäste vor dem Brautpaar die Tanzfläche betreten. Der erste Tanz als verheiratetes Paar ist schließlich der Startschuss für eure unvergessliche Feier!
In einem unserer Hochzeitskurse lernt ihr die Grundschritte der wichtigsten Tänze für eure Hochzeit. Fangt daher rechtzeitig an, euren Eröffnungstanz zu üben. Meist ist es besser, über einen längeren Zeitraum mehrere kurze Trainingseinheiten einzulegen - als am letzten Tag vor der Hochzeit 24 Stunden durchzutanzen.
Daher unser Tipp: Falls möglich, übt am besten 2-3 Tage die Woche über einen Zeitraum von 4 Wochen euren Hochzeitstanz. Die einzelnen Trainingseinheiten müssen dabei nicht lang sein. 20-30 Minuten können schon ausreichen, wenn ihr dafür regelmäßig übt.
Die ersten beiden Stunden unseres Crash-Kurses beinhalten Langsamer und Wiener Walzer, Discofox und Rumba, - kurz die wichtigsten Tänze für die Hochzeit.
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Der Braut-Tanz
Der erste gemeinsame Ehewalzer hat eine große symbolische Bedeutung. Er versinnbildlicht, dass das Brautpaar nun „eins“ geworden ist. Dies geht zurück auf die griechische Mythologie. In Platos Entstehungsgeschichte der Menschheit waren die Menschen ursprünglich eine große Kugel. Da sie jedoch die Götter verärgerten, wurden sie getrennt. Seither sucht jeder Mensch sein Leben lang nach der anderen, ihn ergänzenden Hälfte. Im Paartanz kann man diese Ergänzung erleben. Die zwei Tanzenden formen sich zur ursprünglichen Kugel oder zum geschlossenen Ring. Somit hat der Brautwalzer einen ähnlichen Symbolgehalt wie die Eheringe, die Bindung und Vereinigung symbolisieren.
Der Brautwalzer kann komplett vom Brautpaar allein auf der Tanzfläche als eine Art Vorführung für die Gäste getanzt werden. Eine weitere Variante ist, dass nach einigen Takten die Eltern der Brautleute und die Trauzeugen hinzukommen. Um noch mehrere Personen in den Tanz einzubeziehen, kann der Brautwalzer auch als Schneeballwalzer getanzt werden.
Wichtig ist, dass Braut und Bräutigam bei Ihrem Eröffnungstanz Freude ausstrahlen!
Der Hochzeitstanz darf nicht wie eine Pflichtveranstaltung wirken. Achtet als Brautpaar während des Tanzes also nicht verbissen auf Ihre Tanzschritte. Ärgert euch nicht, wenn mal ein Schritt daneben geht - lächelt darüber, auch die Gäste finden es eher lustig.
Schaut euch während des Tanzens in die Augen - Drücktso Ihr Glück und eure Liebe aus!
Vater-Tochter-Tanz/
Mutter-Sohn-Tanz
Der Vater-Tochter-Tanz (auch Braut-Vater-Tanz genannt) ist ein schöner und emotionaler Moment einer Hochzeit. Mit dem Tanz verabschiedet der Vater symbolisch die Tochter in ihr selbständiges Ehe-Leben. Der Papa als erster Mann im Leben der Braut übergibt seine Tochter in die Hände des Ehemanns.
Der Tanz ist eine einmalige Gelegenheit für die Braut dem Papa "Danke für Alles" - lebenslange Unterstützung und bedingungslose Liebe - zu sagen. Es kann ein schöner emotionaler Moment einer Hochzeit werden.
Wann ist der beste Zeitpunkt für den Vater-Tochter-Tanz?
Am Besten ist es, den Vater-Tochter-Tanz direkt im Anschluss an den Hochzeitstanz stattfinden zu lassen. Der Bräutigam kann die Braut symbolisch an den Brautvater übergeben, was diesen Moment besonders stimmig und emotional macht. Eine spätere Unterbrechung während der Party wirkt oft weniger harmonisch und nimmt dem Tanz ein wenig von seiner besonderen Bedeutung.
Der Mutter-Sohn-Tanz ist eine geschätzte Tradition bei Hochzeiten, bei denen der Bräutigam und seine Mutter einen besonderen Moment auf der Tanzfläche verbringen. Es findet normalerweise nach dem Tanz der Braut und ihres Vaters statt und symbolisiert den Übergang von der Familie der Braut zur Familie des Bräutigams. Der Vater des Bräutigams kann beim Empfang auch eine Rede halten, insbesondere wenn er beim Probeessen nicht gesprochen hat
Schleiertanz
1 | Der traditionelle Schleiertanz
Wir kaufen einen Tanz unter dem Schleier mit Braut und Bräutigam ist hier die Devise.
Um dem Brautpaar noch eine Kleinigkeit für die Reisekasse mit auf den Weg zu geben – neben jeder Menge Spaß – kann jeder mit Münzen (gerne auch mit Geldscheinen) einen Tanz mit den beiden kaufen.
2 | Schleiertanz statt Braustrauß werfen
Die Braut nimmt ihren Brautschleier ab und tanzt mit ihm alleine über die Tanzfläche – alternativ kann das Brautpaar auch zusammen mit oder unter dem Schleier tanzen.
Sobald der Tanz beginnt, versuchen alle Brautjungfern und unverheirateten Frauen sich ein Stück des Schleiers während des Tanzes unter den Nagel zu reißen.
Ergattert man eins, bringt es Glück, denn der Schleier ist ein Stück des Glücks vom Brautpaar. Und wer das größte Stück des Schleiers schnappen konnte, wird – so verheißt es der Brauch ähnlich wie beim Brautstrauß werfen – als nächstes heiraten.
3 | Der ganz klassische Schleiertanz mit Mütze und Haube
Richtig traditionell und witzig ist der Schleiertanz immer noch mit Mütze und Haube. Denn bevor das Brautpaar den Schleiertanz beginnt, wird hierbei dem Bräutigam eine Zipfelmütze und der Braut eine Haube aufgesetzt.
Die Kopfbedeckungen sollen symbolisch für das kommende Eheleben und die Ehepflichten stehen.
Danach dürfen die beiden tanzen.

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